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Warnzeichen für problematisches Spielen
Problematisches Spielen beginnt oft leise: Mehr Zeit, höhere Einsätze, Verheimlichen und Nachlegen nach Verlusten sind die vier häufigsten Signale. Spielbankfinder nennt im Oktober 2026 zehn Warnzeichen, einen kurzen Selbsttest und Hilfe in Österreich, etwa die Spielsuchthilfe in Wien unter (01) 544 61 92.
Verfasst von: Katharina Brandstätter, Redakteurin Casino-Bewertungen · Geprüft: Oktober 2026
Etappe 1: Die zehn Zeichen
- Sie spielen länger, als Sie geplant haben.
- Sie erhöhen die Einsätze, um denselben Reiz zu spüren.
- Sie spielen, um Verluste auszugleichen.
- Sie verheimlichen das Spielen.
- Sie leihen Geld für das Spiel.
- Sie denken ständig ans Spielen.
- Sie sind reizbar, wenn Sie nicht spielen können.
- Sie vernachlässigen Arbeit, Familie, Schlaf.
- Sie überschreiten Ihr Limit oder setzen es hoch.
- Sie spielen, um Sorgen zu vergessen.
Etappe 2: Selbsttest
Zählen Sie, wie viele Aussagen zutreffen. Eine Zahl, ab der es sicher ist, gibt es nicht; schon ein Zeichen verdient Aufmerksamkeit, mehrere sind ein deutliches Signal. Seien Sie ehrlich, denn der Test geht nur Sie etwas an.
Etappe 3: Die Rechnung
| Frage | Ihr Wert |
|---|---|
| Eingezahlt in den letzten 3 Monaten | ? € |
| Ausgezahlt in den letzten 3 Monaten | ? € |
| Saldo | ? € |
| Anteil am Monatseinkommen | ? % |
Wenn der Saldo größer ist als das, was Sie geplant haben, oder Sie die Zahlen nicht kennen, ist das ein Zeichen. Die Belege dazu finden Sie in Ihrer Akte (Spielakte).
Etappe 4: Erste Schritte
- Setzen oder senken Sie Ihr Limit (Limits setzen)
- Legen Sie eine Pause ein (Abkühlphase)
- Erwägen Sie eine Selbstsperre (Selbstsperre)
- Sprechen Sie mit einer vertrauten Person
- Holen Sie Beratung (Hilfe in Österreich)
Etappe 5: Was Casinos nicht ersetzen
Limits und Selbstsperren der Anbieter sind Hilfsmittel. Bei Marken mit Auslandslizenz ist ihre Ausgestaltung unterschiedlich; GGBET nennt Limits über den Support und Selbstsperren. Verlassen Sie sich nicht allein darauf.
Auch Angehörige betrifft es
Wenn Sie sich um jemanden sorgen, sprechen Sie ihn ruhig und ohne Vorwurf an. Beratungsstellen helfen auch Angehörigen. Wichtig ist, dass niemand allein bleibt.
Wie Warnzeichen sich verändern
Die Zeichen kommen selten alle auf einmal. Oft steht am Anfang das Nachlegen, später das Verheimlichen. Wer die Reihenfolge kennt, erkennt früher, wo er steht. Führen Sie darum ein kurzes Spieltagebuch: Datum, Dauer, Einsatz, Stimmung davor und danach. Nach vier Wochen sehen Sie Muster, die Sie im Moment nicht bemerken, und können ehrlicher entscheiden, ob Sie weiterspielen oder Hilfe suchen.
Was Sie sofort tun können
Machen Sie heute eine Pause von 24 Stunden, senken Sie Ihr Limit und sprechen Sie mit jemandem. Keine dieser Maßnahmen verpflichtet Sie zu irgendetwas, jede schafft Abstand.
Wo Sie anrufen können
Die Spielsuchthilfe in Wien ist unter (01) 544 61 92 erreichbar (Stolberggasse 26/III, 1050 Wien). Beratungsstellen gibt es in allen Bundesländern. International bietet Gambling Therapy kostenlose Online-Beratung. Rufen Sie an, bevor die Lage sich zuspitzt.
18+. Hilfe bei Spielproblemen: Verantwortungsvoll spielen.
Häufige Fragen
- Ab wann ist es ein Problem?
- Wenn Spielen Ihr Leben bestimmt oder Sie die Kontrolle verlieren. Schon früher ist Beratung sinnvoll.
- Ist Beratung kostenlos?
- Beratung von Spielsuchthilfe und Gambling Therapy ist nach deren Angaben kostenlos; fragen Sie bei Anruf nach.

